Tauwerk Festmacherleinen

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Festmacherleinen

Mit Hilfe von Festmacherleinen werden Schiffe und Boote an Pollern am Hafenkai, an der Pier, am Steg oder auch an anderen Schwimmkörpern vertäut. Dabei ist die Länge der Leinen abhängig von den Dimensionen des Schiffes. Erhältlich sind Festmacherleinen aus verschiedenen Materialien und Stärken. Leinen für Yachten und kleinere Schiffe hängen immer etwas durch, damit sie sich auch bei Seegang noch bewegen können.

Die richtige Festmacherleine auswählen

Auf Schiffen werden viele verschiedene Seile/Leinen verwendet, die je nach Einsatzzweck unterschiedlich gearbeitet sind. Zum Festmachen des Schiffes werden sogenannte Festmacherleinen genutzt, die entsprechend der Schiffsgröße, aber auch nach den örtlichen Gegebenheiten und dem erwarteten Seegang ausgewählt werden:

  • die Bugleine (Vorleine)
  • eine Heckleine (Achterleine)
  • eine vom Heck zum Bug verlaufene Achterspring
  • eine vom Bug zum Heck verlaufene Vorspring

Festmacherleinen werden mehr beansprucht als Ankerleinen, denn durch das Scheuern an Pollern, Klampen und Ringen reiben sie sich schneller ab. Ihre Bearbeitung und das verwendete Material sind hochwertiger und entsprechend teurer. Heute werden für solche Seile, die im Handel in Stärken zwischen 10 bis 30 Millimeter angeboten werden, meist Kunstfasern verwendet. Dabei gilt als Faustregel, dass die Leinen etwas dicker sein sollten als das Schiff lang ist. Empfohlen werden etwa für Yachten mit einer Länge von 12 Metern Festmacherleinen in Stärke von 16 Millimetern.

Festmacher, die für einen dauerhaften Verbleib im Heimatliegehafen angeschafft werden, sollten besonders UV-beständig sein. Es lohnt sich, solche Leinen genau nach dem eigenen Bedarf anfertigen zu lassen. Dann können Sonderwünsche, wie etwa nach einer Edelstahlkausche im Auge des zweiten Tauendes, berücksichtigt werden.

Zur Grundausstattung an Bord gehören mindestens zwei Festmacherleinen, die so lang wie das Schiff selbst sind sowie zwei Leinen, die anderthalb bis doppelt so lang sind. Eine Seite des Taues sollte als gespleiste Schlinge ausgelegt sein. Festmacherleinen haben keine Einlagen aus Nylon oder Edelstahl, sehr große Exemplare werden jedoch am Ende mit Leder oder anderem Gewebe überzogen, um vor Abrieb zu schützen.

Langlebiges Material zahlt sich aus

Reißfeste und UV-stabile Festmacherleinen werden oft aus Polyester oder Polyamid hergestellt. Die Fasern dieses Materials sind auf besondere Weise miteinander verflochten, das sorgt für eine lange Lebensdauer und eine hohe Dehnfähigkeit. Allerdings schwimmen sie nicht auf dem Wasser. Seeleute, die schwimmfähige Festmacher benötigen, finden im Handel Leinen aus Polypropylen. Zu empfehlen sind außerdem Ruckdämpfer sowie ein zusätzlicher Rattenschutz.

Unser Angebot an Festmacherleinen

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