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Sicherheit an Bord 

 
Mann über Bord! – sicher einer der schlimmsten Notfälle, die auf Booten und Jachten passieren können. Doch auch Unfälle oder plötzlich auftretende Erkrankungen bringen Menschen in Not. Bootsführer müssen dafür gerüstet sein und grundlegende Sicherheitsvorkehrungen treffen. Diese Vorsorge beginnt schon bei der Ausrüstung des Schiffes. 
 

Vorbeugung ist besser 

Für ungeübte Bootsfahrer sowie Kinder oder schlechte Schwimmer empfiehlt es sich, während des gesamten Aufenthaltes an Bord Schwimmhilfen zu tragen. Da gilt vor allem dann, wenn die See rau und der Wind stark sind. So sind auch die Vorschriften für Boote ausgelegt – für jeden Passagier an Bord sind geeignete Schwimmwesten mitzuführen. Hilfsmittel, die ständig getragen werden sollen, dürfen die Bewegung jedoch nicht zu stark einschränken. Zu unserem Sortiment gehören daher Schwimmhilfen und Schwimmwesten für Bootsfahrten sowie diverse Wassersportaktivitäten. Beim Kauf achten Sie bitte auf den empfohlenen Einsatzzweck sowie die Angaben zum zulässigen Gewicht. 
 

Genormte Schwimmwesten für den Notfall 

Spezielle Rettungswesten sichern das Überleben eines Passagiers, der über Bord gegangen ist. Oft werden diese nur dann angelegt, wenn sehr schlechtes Wetter herrscht oder das Boot sich bereits in ernsten Schwierigkeiten befindet, etwa es Leck ist. Gute Schwimmwesten gewährleisten eine ohnmachtssichere Rückenlage. Ausgestattet mit zusätzlichen Gurten können die Westen auf verschiedene Körpergrößen angepasst werden. Reflektierende Folie sowie Alarmpfeifen sollen helfen, Vermisste im Wasser aufzufinden. Unsere Schwimmwesten sind umfangreich getestet und nach der Norm ISO 12402 zertifiziert. Bootsführer sollten sicherstellen, dass sowohl Besatzung als auch Passagiere wissen, wie die lebensrettenden Schwimmhilfen angelegt und gehandhabt werden. 
 

Bojen und Rettungsringe 

Bojen, Rettungsringe oder -hufeisen in Signalfarben helfen bei der Sofortbergung von Verunglückten. Das stabile Material sorgt für den Auftrieb, rundumlaufende Leinen erleichtern das Zugreifen und Festhalten. Robuste Sicherungsleinen halten dabei die Verbindung zum Boot. Diese Sicherungseinrichtungen sind Pflicht auf größeren Booten und Jachten – Bootsführer sind dafür verantwortlich, dass jeder den Standort dieser Geräte kennt. Es lohnt sich auch, ihre Handhabung für den Ernstfall zu üben. Dazu gehört nicht nur, den Verunglückten wieder an das Boot zu führen, sondern ihn auch hereinzuheben. 
 

Rettungsleuchten und Schallgeräte 

Dunkelheit und Nebel, hohe Wellen und Gischt erschweren die Sicht auf dem offenen Meer. Dabei geht es im Notfall oft um Minuten. Signalleuchten und Alarmgeräte helfen, andere Schiffe auf einen Notfall aufmerksam zu machen und leiten die Retter zum eigenen Boot. Seenotrettungsleuchten, die über eine besonders lange Leuchtdauer verfügen, komplettieren auch Rettungsringe oder -hufeisen. Die Leuchtmittel müssen regelmäßig auf Funktion überprüft werden. 
 

Flaggen 

Auch die Beflaggung an Bord kann im Notfall helfen. So ist die Kennzeichnung des Herkunftslandes im grenzüberschreitenden Seeverkehr Pflicht. Rettern weist sie auch darauf hin, in welcher Sprache sie verstanden werden. 
 

Sicherheitsausrüstung regelmäßig prüfen 

Ein Blick auf die Ausrüstung vor Fahrtantritt kann Leben retten und sollte daher selbstverständlich sein. Eine Checkliste lohnt sich: 
  • Ist für jeden Mitfahrer eine geeignete Schwimmweste vorhanden? 
  • Fahren Kinder oder Nichtschwimmer mit, die eine Schwimmhilfe tragen müssen? 
  • Sind Notgeräte für die Bergung vollständig und intakt? 
  • Ist der Erste-Hilfe-Kasten vollständig? 
  • Kann Hilfe schnell herbeigerufen werden und kann das Schiff Retter auf sich aufmerksam machen? 
  • Sind alle Besatzungsmitglieder und Passagiere eingewiesen, was im Notfall zu tun ist?
 
 
 

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